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'"Wir verbinden Menschen und schaffen Werte"

Fast 30 Filialen vor dem Aus 

„Hier wird die Dienstleistung mit Füßen getreten“

Der Paukenschlag, dass die Sparkasse Mainfranken fast 1/3 der Filialen schließen will ist in meinen Augen skandalös und nicht mit dem öffentlichen Auftrag der Sparkasse zu vereinbaren. Sparkassen unterliegen einem öffentlichen Auftrag nach der Sparkassensatzung und haben die Aufgabe der geld- und kreditwirtschaftlichen Versorgung der gesamten Bevölkerung einer Region zu dienen. Selbstverständlich soll auch der betriebswirtschaftliche Aspekt eine Rolle spielen. Den Kunden aber in den vielen Gemeinden den Hahn abzudrehen und einfach die Filialen zu schließen ist nicht unter dem Leitspruch der Sparkassen zu verstehen „Wir sind immer für Sie da“. Hier wird die Dienstleistung buchstäblich mit Füßen getreten. Schon allein die Briefkästen zuzukleben hat sehr viel Ärger und Diskussionen erzeugt. Wo sind denn die Beteuerungen selbst bei sich mal einzusparen. Sei es bei einem überdimensionalen Hauptstellenbau in Würzburg oder Vorstandsgehälter in fünfstelliger Größe. Hier könnte man auch mal den Sparstift ansetzen. Wer denkt an die vielen unzähligen Rentner, Behinderte, Sparer, Geschäftsleute, die jetzt weite Strecken vor sich haben um ihre Geldgeschäfte zu erledigen, weil sie noch kein Onlinebanking haben. Die Sparkasse hat sich mit dieser Aktion einen Bärendienst geleistet und einen Werbeschub für andere Banken gegeben. Wer ist sich jetzt noch sicher, dass noch mehr Filialen demnächst geschlossen werden?

Mein persönliches Zitat zu dieser Aktion:

„Fröhlich“ kann man bei diesem Skandal nicht mehr sein und es wird noch viel „Rauch“ aufsteigen, zudem wird der „Wagen“ in die verkehrte Richtung „ländern“.